Wartezeiten aus Sicht des Patienten

Eigentlich klingt es positiv, wenn durch eine Veränderung des Terminmanagements die Wartezeiten auf Facharzttermine kürzer werden, aber ist das wirklich sinnvoll, was sich Bundesgesundheitsminister Gröhe hier gesetzgeberisch ausgedacht hat?

 

Bisher ist es so, dass der Patient je nach Dringlichkeit des medizinischen Problems einen Termin bekommt. In ganz dringenden Fällen kümmert sich der Arzt selber darum, ruft seinen Kollegen an und erhält meistens noch am selben oder am nächsten Tag einen Termin. In weniger dringlichen Fällen erhalten die meisten Patienten laut der neuesten Umfrage der kassenärztlichen Bundesvereinigung innerhalb Wochenfrist einen Facharzttermin. Bei Routineuntersuchungen, die planbar sind, kann das auch mal ein oder zwei Monate Zeit haben.

 

Das wird momentan von den Praxen selbst so geregelt und in den meisten Fällen klappt das auch so gut, dass nach der oben erwähnten Versichertenbefragung 94% der Patienten die Terminvergabe nicht als problematisch werten.

 

Kommt nun eine generelle 4-Wochenfrist, dann bedeutet das, dass alle Termine "über einen Kamm geschoren" werden und weniger dringliche Indikationen die Termine für dringliche Fälle verstopfen können.

 

Der Patient bekommt bei der Inanspruchnahme der Terminservicestelle seinen Termin nicht bei seinem "Wunschfacharzt", den er kennt und schätzt, sondern es erfolgt eine Zuteilung nach freien Kapazitäten, was bedeuten kann, dass der Patient längere Anfahrten in Kauf nehmen muss (30 bis 60 Minuten sind geplant) oder eben einen Facharzt, der Kapazitäten frei hat, zugeteilt bekommt oder er kommt in ein Krankenhaus, wo er nicht vom Facharzt, sondern von einem Assistenzarzt betreut wird, der allenfalls seinem Oberarzt berichtet. Die Krankenhäuser äußern auch durchaus Bedenken, ob sie diese Patienten überhaupt zusätzlich zu ihren bisherigen Aufgaben betreuen können.

 

Der Patient gibt damit unbedachterweise seine freie Arztwahl auf, denn es bestimmt eine Terminservicestelle, wo er hingeht. Das ist eine Vorstufe zu einem Primärarztsystem, wie wir es beispielsweise auch in der DDR mit "Sprengelärzten" hatten, zu denen der Patient hin musste, wenn er in einem bestimmten Gebiet wohnte und wo dann dieser "Primärarzt" entschied, ob der Patient einen Spezialisten sieht oder ins Krankenhaus geht. Die freie Arztwahl ist aber für sehr viele Patienten ein hohes Gut, auch deswegen, weil man sich gerne seinen Arzt und Therapeuten danach aussucht, ob man zu demjenigen Vertrauen hat.

 

In einer Befragung der KBV gaben die meisten Befragten an, dass sie gefühlt keine zu lange Wartezeit hatten, dass sie das Projekt "Wartezeitenmanagement" gar nicht kennen und es sie nicht interessiert und immerhin 30% waren der Ansicht, dass sich das Wartezeitenproblem so nicht lösen lasse. 72% wollten zu ihrem Wunschfacharzt und nicht zu irgendeinem Doktor - man sieht also, dass es bei der ärztlichen Behandlung immer noch um das besondere Vertrauensverhältnis geht und nicht um irgendeine Behandlung durch irgendwen.

 

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Geldflüsse im deutschen Gesundheitssystem – die Auswirkungen der Gröhe‘schen Termingarantie

Bereits jetzt ist es in Deutschland ausgesprochen schwierig, die Wege der Krankenkassenbeiträge zu verfolgen – insbesondere die Honorierung des Arztes für seine Tätigkeit am und für den Patienten ist inzwischen ausgesprochen komplex und für den einzelnen Versicherten, aber auch den Arzt nur noch schwer nachvollziehbar.


Die Krankenkassen zahlen, nach wie vor, an die kassenärztlichen Vereinigungen einen bestimmten Geldbetrag pro Versicherten „mit befreiender Wirkung“, das heißt, mit diesem Geld sind alle Leistungen bezahlt, die die Vertragsärzte an den Patienten in der sog. Regelversorgung erbringen. Durch diverse Kanäle wird aber dieser „Geldstrom“ inzwischen in andere Kanäle umgeleitet.


So gibt es im Sozialgesetzbuch V beispielsweise bestimmte Versorgungen von besonderen Erkrankungen (schwere und seltene Krankheitsbilder, schwere psychiatrische Erkrankungen, die gerade noch nicht einer stationären Versorgung bedürfen), die durch Ambulanzen an den Krankenhäusern durchgeführt werden. Dieser Geldstrom ist schwer zu verfolgen, da die Abrechnung direkt zwischen Krankenhäusern und den entsprechenden Institutionen erfolgt.


In eine ähnliche Richtung geht die sog. „Ambulante spezialfachärztliche Versorgung“, die eigentlich dazu gedacht war, dass spezielle Erkrankungen von Krankenhäusern und niedergelassenen Kollegen gemeinsam versorgt werden sollen. Hier allerdings greift eine Besonderheit, die sich „Bereinigung“ nennt, denn das Geld für diese Versorgung wird von der Regelversorgung in den Praxen der niedergelassenen Fachärzte abgezogen.


Gleiches gilt auch für die sog. Selektivverträge, bei denen die Krankenkassen direkt mit Ärzten Verträge für die Versorgung z.B. die hausarztzentrierte Versorgung oder spezielle fachärztliche Leistungen abschließen. Auch hier findet eine sog. Bereinigung aus dem Geld für die Regelversorgung statt.
Zu guter Letzt ist auch die Gröhe‘sche Terminzusage mit solch einem „Strafzoll“ belegt, denn – geht ein Patient in die ambulante Notfallbehandlung in eine Klinik – so wird auch dieses Geld aus dem Gesamthonorar der Ärzte bereinigt.


Diese Maßnahmen sorgen insgesamt dafür, dass immer weniger Geld für die regelhafte Versorgung der Patienten in den Praxen zur Verfügung steht und die Gelder in diversen Kanälchen für besondere Versorgung verschwinden. Damit wird die Regelversorgung langsam aber sicher ausgetrocknet und findet zuletzt nicht mehr statt, weil sie zu den dann bezahlten Preisen nicht mehr zu erbringen ist.


Damit stirbt zuerst die fachärztliche Versorgung und später die gesamte ambulante Medizin. Der Patient verliert seinen freiberuflichen Arzt und damit den Garanten für eine von wirtschaftlichen Interessen eines Krankenhauses oder eines Konzerns unabhängige Behandlung.


Positiv für die Politik: Die Gelder werden in die Krankenhäuser umgeleitet, die ja teilweise sehr tiefrote Zahle schreiben und helfen dort die ärgste Not zu lindern – und dafür muss Herr Gröhe nicht einmal in den Staatssäckel greifen. Dass aber damit unser weltweit anerkanntes Gesundheitswesen langsam in ein „staatlich konzessioniertes Klinikkonzernwesen“ umgebaut wird, das wird dabei außer Acht gelassen.

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Wartezeiten im Ausland

Betrachtet man sich die Wartezeitenstatistiken im Vergleich zum europäischen Ausland, so behandelt die Termingarantie des Bundesgesundheitsministers Gröhe eher ein „Luxusproblem“.


In Großbritannien standen im Jahr 2012 4,6 Mio. Patienten auf Wartelisten für ambulante und stationäre Behandlungen. Die durchschnittliche (nicht maximale) Wartezeit auf ambulante Behandlung – sowohl haus- als auch fachärztlich - betrug 4 Wochen.


In Irland warten die Patienten im Schnitt 2,8 Monate auf einen Behandlungstermin.


Schweden gibt bereits eine Garantie für Wartezeiten – diese liegt bei 90 Tagen. Allerdings warten 11% der Schweden länger auf ihre Behandlung als die angegebenen 90 Tage. 

 

Auch in Italien gibt es eine Wartezeitengarantie für einzelne Prozeduren, die beträgt 30 Tage für kardiologische und augenärztliche Behandlung und 60 Tage auf wichtige bildgebende Verfahren (CT, Kernspintomographie etc.). Diese Garantie kann in den meisten Regionen Italiens nur bei 50% der Patienten eingehalten werden.


In Norwegen liegt die durchschnittliche Wartezeit auf einen fachärztlichen Termin bei 76 Tagen.


In Dänemark wartet man 19 Wochen auf eine neue Hüfte und 23 Wochen auf eine Meniskusoperation.


In Frankreich beträgt die Wartezeit auf einen Facharzttermin durchschnittlich 33 Tage, beim Augenarzt wartet man im Schnitt 66 Tage und beim Diabetologen 50 Tage. Auf eine Kernspintomographie bei dringlicher Indikation (Metastasensuche etc.) ca. 32 Tage.


In den Niederlanden wacht streng der Hausarzt darüber, ob man zum Facharzt darf oder nicht, dennoch liegen die Wartzeiten für Radiologie, Chirurgie und Onkologie im Schnitt bei 1 bis 2 Wochen, bei Schmerztherapie, Rheumatologie, Gastroenterologie und Allergologie beispielsweise bei 5 bis 7 Wochen.

 

Bei einer Befragung des Commonwealth Fund wurden 2010 19.000 Patienten aus 11 OECD-Ländern befragt, wie lange die Wartezeiten auf Facharzttermine waren.


Länger als 2 Monate warteten 41% der Kanadier, 34% der Norweger, 31% der Schweden, 28% der Franzosen, aber nur 7% der Deutschen – nur die Schweiz lag mit 5% besser als Deutschland.


Weniger als 1 Monat warteten 83% der Deutschen (Platz 1), 82% der Schweizer, 80% der Amerikaner, aber 53% der Franzosen, 50% der Norweger, 45% der Schweden und 41% der Kanadier.


In einer weiteren Befragung zur freien Arztwahl gaben 94% der Deutschen an, dass sie leicht und schnell zum Hausarzt gehen könnten, 71% der Deutschen sagten, dass auch der Zugang zum Facharzt leicht sei.

 

Der Zugang sowohl zur hausärztlichen und fachärztlichen Betreuung wird vor allem in rein steuerfinanzierten (staatlichen) Gesundheitssystemen als schwer empfunden.

 

Besonders die Schweden haben es hier schwer, denn bei ihnen wird der ärztlichen Inanspruchnahme noch ein „Vor-Checking“ durch eine Gemeindeschwester vorangestellt, so dass 37% den Zugang zum Hausarzt als schwierig erleben und 62%  den Zugang zum Facharzt als schwer beschreiben.


Ein sog. Gatekeepingsystem – also ein Zugang zum Facharzt nur nach vorhergehender Überweisung - gibt es in diversen europäischen und außereuropäischen Ländern (Beispiele: GB, USA (HMO-System), Dänemark, Finnland, Italien, Norwegen, Spanien etc.)


Es ist häufig ein Merkmal für ein staatliches Gesundheitssystem, es erscheint aber kein probates Mittel gegen eine Zwei-Klassen-Medizin – im Gegenteil versuchen in diesen Systemen sehr viele Versicherte durch private Zusatzpolicen oder einen „grauen Medizinmarkt“ mit privaten „Zuzahlungen“ diesem System zu entkommen.


(Quelle: Rationierung und Versorgungsunterschiede in Gesundheitssystemen. Ein internationaler Überblick; Verena Finkenstädt, Dr. Frank Niehaus; WIP März 2013)

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Politischer Hintergrund der Gröhe-Sprechstunde

Im Wahlkampf hatte sich die SPD, wie auch die Grünen und die Linke, für die Bürgerversicherung - eine Einheitsversicherung für alle - stark gemacht. Dahinter steht die Ideologie, dass es in Deutschland eine „Zwei-Klassen-Medizin“ gebe, weil gesetzlich Krankenversicherte länger auf Termine warten müssten als privat Versicherte. Einer der heftigsten Befürworter der Bürgerversicherung ist Karl Lauterbach, selbst Mediziner, Mitglied der SPD und - wie auch Jens Spahn, CDU, und Johannes Singhammer, CSU - an der Ausarbeitung des jetzt gültigen Koalitionsvertrages beteiligt.

 

Bereits in der vorhergehenden Legislaturperiode hatte sich die CDU - und hier vor allem Jens Spahn - für eine Wartezeitenregelung mit einer Höchstbegrenzung bei drei Wochen und finanziellen Anreizen ausgesprochen, die jedoch kostenneutral für die Krankenkassen sein sollte.

(http://www.rp-online.de/politik/deutschland/politik-streitet-um-terminvergabe-beim-arzt-aid-1.2290432)

 

Dies war jedoch an der ablehnenden Haltung des Koalitionspartners FDP gescheitert und hatte dazu geführt, dass es nur eine allgemeine Passage zur Wartezeit im Versorgungsgesetz realisiert wurde.

 

Wen wundert es also, dass sich nun im Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD folgende Regelung findet:

 

 „Für gesetzlich Versicherte wollen wir die Wartezeit auf einen Arzttermin deutlich reduzieren. Sie sollen sich zukünftig bei Überweisung an einen Facharzt an eine zentrale Terminservicestelle bei der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) wenden können. Diese vermittelt innerhalb einer Woche einen Behandlungstermin. Für den Termin soll im Regelfall eine Wartezeit von vier Wochen nicht überschritten werden. Gelingt dies nicht, wird von der Terminservicestelle ein Termin - außer in medizinisch nicht begründeten Fällen - zur ambulanten Behandlung in einem Krankenhaus angeboten. Die Behandlung erfolgt dann zu Lasten des jeweiligen KV-Budgets. Diese Terminservicestellen können in Kooperation mit Krankenkassen betrieben werden.“

(aus Deutschlands Zukunft gestalten, Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD, 18.Legislaturperiode)

 

Diese Regelung im Koalitionsvertrag soll nun Hermann Gröhe, amtierender Bundesgesundheitsminister, in gesetzlichen Text gießen und vermutlich wird er es - wie bei bisherigen gesetzlichen Regelungen auch - buchstabengetreu tun.

 

Allerdings dürfte es dem gelernten Verwaltungsjuristen klar sein, welches bürokratische Monster es hier zu schaffen gilt. Hinter vorgehaltener Hand soll in Berlin gemunkelt werden, dass man in der Ministerialbürokratie um die Unmöglichkeit einer juristisch einwandfreien gesetzgeberischen Lösung weiß. Auch den anderen Koalitionären dürfte inzwischen klar geworden sein, welche Probleme man sich mit dieser Koalitionsvereinbarung geschaffen hat. So dass man nun eine „schlanke Regelung“ im Gesetz bevorzugen wird und die Ausgestaltung - wie bereits geübte Praxis bei solchen gesetzgeberischen Monstrositäten - der ärztlichen Selbstverwaltung aufgeben wird, wohl wissend, dass die Selbstverwaltung eine „Mission impossible“ erfüllen soll und mit hoher Wahrscheinlichkeit daran scheitern muss.

 

Ein Ärgernis ist jedoch, dass für diesen bürokratischen Wahnsinn wieder Gelder der Versicherten via Verwaltungskosten der kassenärztlichen Vereinigungen verschwendet werden, die in der medizinischen Versorgung besser aufgehoben wären.


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Versichertenbefragung der kassenärztlichen Bundesvereinigung 2014

Befragt wurden 6087 zufällig ausgewählte Telefonteilnehmer aus dem Bundesgebiet. Diese machten Angaben zum letzten erinnerlichen Arztbesuch der letzten 12 Monate.

 

66% gaben an, ohne Überweisung zum Facharzt zu gehen, 34% gingen mit einer Überweisung von einem anderen Arzt.

 

86% der überwiesenen Patienten waren vom Hausarzt überwiesen, 10% vom Facharzt, 4% sonstige.

 

88% der hausärztlich überwiesenen Patienten organisierten ihren Termin selbst, 11% wurden vom Hausarzt beim Facharzt angemeldet.

 

64% der Fälle wurden vom überweisenden Hausarzt als dringlich eingestuft, 32% der Fälle waren nicht dringlich.

 

Von den dringlichen Fällen kümmerten sich 84% selbst um den Termin, nur 15% wurden von ihrem Hausarzt angemeldet.

 

Kümmerte sich der Patient selbst um den Termin bei Überweisung, beschleunigte die Überweisung den Termin nicht, bei Anruf durch die überweisende Praxis beschleunigte sich der Termin deutlich.

 

Die Wartezeit auf einen Termin wurde nur von 10% der Patienten als problematisch angesehen, 43% bezeichneten sie als unproblematisch, 45% hatten keine Wartezeiten.

 

45% der Patienten erhielten ihren Termin sofort, 13% davon gingen direkt zum Arzt, 2% suchten eine Praxis auf, die ohne Terminmanagement arbeitet.

 

17% warteten 1 Tag, 11% 2 bis 3 Tage, 13% bis zu einer Woche, 12% bis drei Wochen und 12% länger als drei Wochen.

 

Die Wartezeiten in der Praxis: 9% hatten gar keine Wartezeit, 34% bis zu 15 Min., 29% bis zu 30 Min., 16% bis 60 Min. und 8% länger als 2 Stunden.

 

Nicht wahrgenommene Termine: 23% haben kurzfristig einen Arzttermin nicht wahrgenommen, 77% waren termintreu (Das entspricht in etwa den Erhebungen, die bei den Praxen bezüglich Termintreue gemacht wurden).

 

Fragen zur Terminservicestelle:

 

Nur 34% der Patienten wussten, dass eine zentrale Terminvergabe von der Bundesregierung geplant wird, 66% wussten dies nicht.

 

65% fanden die Idee einer Terminservicestelle prinzipiell gut, 24% finden die Terminservicestelle nicht gut.

 

Aber nur 30% glaubten, dass die Terminservicestelle wirklich zu einer Verkürzung der Wartezeiten führt, 59% glauben dies nicht, 11% können dies nicht beurteilen.


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Herzlich Willkommen bei Gröhesprechstunde.de!

„Für gesetzlich Versicherte wollen wir die Wartezeit auf einen Arzttermin deutlich reduzieren.“

 

Das verspricht die Große Koalition vollmundig in ihrem Koalitionsvertrag und der amtierende Bundesgesundheitsminister soll nun dieses Versprechen in die Tat umsetzen.

 

Wie auch bei der PKW-Maut gilt bei diesem gesundheitspolitischen Gesetzesvorhaben:

„Gut gemeint“ ist noch lange nicht „gut durchdacht“ und noch viel weniger „gut gemacht“!

 

Was als „Garantie für Facharzttermine mit 4-Wochen-Frist“ so schön logisch und patientenfreundlich klingt, entpuppt sich als „politischer Wechselbalg“, der ein nicht vorhandenes Problem löst, in dem er etwa 100 andere Probleme schafft und dabei Geld aus der medizinischen Versorgung entzieht und in unnötige Bürokratie umleitet.

 

Welche Hintergründe stecken hinter der „Gröhe-Sprechstunde“?

 

Wird das „rote Lauterbachtelefon“ in den Terminservicestellen der kassenärztlichen Vereinigungen wirklich die angebliche Terminnot ändern? Oder übertüncht es nur die eigentlichen Probleme?
Was wird dieses Bürokratiemonster die Beitragszahler kosten? Und kostet es nicht den Patienten auch seine freie Arztwahl?

 

Über Hintergründe, Wartezeitengarantien in anderen europäischen Ländern und die bürokratischen Fallstricke informieren Sie diese Seiten unter

Danach wird klar, dass wir dem amtierenden Gesundheitsminister Gröhe, die Verantwortung für ein weiteres Pleiten-, Pech- und Pannenprojekt ersparen sollten...


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